Profil

Relaunch für das Domstift Brandenburg Wandlung zum 850. Geburtstag.

Die Aufgabe

Der Brandenburger Dom hat eine lange Tradition in der Änderung seiner Gestalt.

2013 ging es darum, im Netz ein Bild zu schaffen, das seinen Facettenreichtum widerspiegelt. Einlädt zu entdecken. Ihn fit macht für die erwarteten Besuchermengen im Rahmen der BUGA 2015.

Unsere Herangehensweise

Die alte Website des Doms zeigen wir lieber nicht. Die war wirklich alt.

Um einen Eindruck vom Dom und seinen Menschen zu bekommen sind wir nach Brandenburg gefahren. Haben gestaunt über die geschützte Welt, die der Dom – umringt von Schule, Verwaltung, Kindergarten und Shop – auf einer Insel im wasserreichen Brandenburg bildet. Über die schöne und sangesfreundliche Akustik im Inneren. Über die abwechslungsreiche architektonische Geschichte des Gebäudes. Über die Menschen, die für das Domstift arbeiten und christliche Rituale in den Arbeitstag einfließen lassen. Über die Ruhe, die Weite, die Leichtigkeit, die die Atmosphäre auf der Dominsel prägen. Und davon haben wir versucht, Bilder zu machen.

Slideshow Domstift

Bild: Fensterdetail mit Blick nach oben
Fensterdetail mit Blick nach oben
Bild: Momentaufnahme Kindergarten
Momentaufnahme Kindergarten
Bild: Rätselumwobener Davidsstern an der Außenmauer
Rätselumwobener Davidsstern an der Außenmauer
Bild: Die Tür des Doms, von Nahem betrachtet
Die Tür des Doms, von Nahem betrachtet
Bild: Kleiner Einblick ins Domarchiv
Kleiner Einblick ins Domarchiv
Bild: Namensgeber Petrus stützt die Kanzel
Namensgeber Petrus stützt die Kanzel
Bild: Sitzmöglichkeiten für Besucher
Bereit für Besucher
Bild: Detail aus dem Dommuseum
Detail aus dem Dommuseum

Der gestalterische Ansatz

Diese Bilder mit ihrer kontemplativen Qualität haben wir zum gestalterischen Schwerpunkt des Designs gemacht. Wer mag, dachten wir uns, kann einfach nur in die Stimmung des Doms eintauchen, das Bild-Karussell auf der Startseite als Screensaver laufen lassen.

Unterstützend wirken die Informationselemente wie die filterbaren Kalender, News- oder auch Content-Module, die Klarheit mit einem Hauch von Geistlichkeit kombinieren. Nicht übertrieben versteht sich – es ist ja ein protestantischer Dom.

Damit das responsive Verhalten von Anfang an im Design verankert ist, wurde der Entwurf in enger Zusammenarbeit von Screendesignerin und Frontend-Programmierer in einem HTML-Prototypen entwickelt.

Probieren Sie's mal aus:


IA und UX

Um Zusammenhang und Gleichwertigkeit der verschiedenen Arbeitsbereiche leicht erkennbar und zugänglich zu machen, haben wir jedem Hauptbereich eine Seite gewidmet.

Um das Erlebnis dicht und die Navigation schlank zu halten, haben wir auf Submenüs verzichtet, alle Detailinformationen sind leicht über den Content zugänglich.

Für den Nutzer besteht die Site also praktisch aus acht übersichtlichen Hauptseiten.


Bild: Kalender

Einige Details

In einem zentralen Kalender werden sämtliche Termine eingepflegt und mit Kategorien versehen. Auf den einzelnen Contentseiten werden die Termine der entsprechenden Kategorie angezeigt und können vom Nutzer nach Unterkategorien gefiltert werden.

Für die Verwaltung interner Termine und zur Planung der Raumbelegung gibt es einen separaten Kalender im passwortgeschützten Bereich.

 


Bild: Slider mit Ausstellungen

Übersicht der Ausstellungen des Dommuseums im Slider-Element

Für die liebevoll kurierten Ausstellungen im Dommuseum haben wir ein Slider-Element angelegt, das die aktuelle Ausstellung präsentiert und auch ermöglicht, einen Eindruck der vorhergehenden Ausstellungen zu bekommen.

 


Bild: Domstiftmotiv

Um 12:00 einfach mal Augen zu und Ohren auf machen.

Eingangs ist es schon kurz erwähnt - die Architektur des Doms ist darauf ausgerichtet, den Klang menschlicher Stimmen bestmöglich zur Geltung zu bringen. Jeden Mittag um 12:00 treffen sich die Mitarbeiter des Domstifts zu einem Mittagsgebet in der Krypta. Wenn Sie mal lauschen möchten, wie das klingt, besuchen Sie www.dom-brandenburg.de mal mittags um zwölf und stellen Sie den Ton auf angenehme Lautstärke.


Die technische Umsetzung

Erster Schritt der gestalterischen wie auch der technischen Entwicklung war der HTML-Prototyp, in dem schrittweise und iterativ das Aussehen und responsive Verhalten der Module und Seitentypen nach dem Prinzip „Content und Mobile first“ entwickelt wurde.

Mit visuellen Effekten im Frontend sind wir – dem Geist der Site entsprechend – zurückhaltend umgegangen. Das Bildkonzept setzt Details des Domstifts in Szene und erzeugt eine dichte meditative Atmosphäre. Eine hierarchisierende Menüstruktur wurde zugunsten einer besucherfreundlichen contentorientierten Navigation vermieden.

Backendseitig wurde die Site mit TYPO3 aufgesetzt. Hierbei wurden auch interne Nutzerbereiche für die Organisation von Chor und Veranstaltungen berücksichtigt.

Unser Augenmerk bei der technischen Umsetzung lag neben der Adaption von TYPO3-Standard-Extensions wie „tt_news“ oder „cal“ und der Entwicklung responsiver Fluid-Templates auch auf der Entwicklung eigener Extensions auf Basis des Extbase-Frameworks.

Ergebnis

Entstanden ist eine Internetpräsenz, die Zugang bietet zu den verschiedenen Aspekten des Lebens in und um den Dom. Atmosphärisch und informativ. Ein bisschen Domluft schnuppern lässt und leichten Zugang zu den Angeboten und Services des Domstifts bietet. Zeitlos und responsive, ausgezeichnet mit dem Annual Multimediaward 2014 in Silber. 

Steckbrief

  • URL: www.dom-brandenburg.de
  • Kunde: Domstift Brandenburg
  • Branche: NGO
  • Umsetzung: 3,5 Monate
  • Technologie: TYPO3, Responsive Design
  • Leistungen: Konzept, Imaging, Screendesign, Responsive Design, Frontend- und Backend Programmierung, TYPO3-Integration und Extension-Entwicklung
  • Besonderes: interne Raum- und Terminverwaltung, zweisprachig, ausgezeichnet mit dem Annual Multimediaward 2014 in Silber
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